Ich komme

Eine bitterböse Komödie über Rassismus, Familie und Erbschaft

Schauspiel

Im Zentrum der bitterbösen Komödie stehen drei Frauen einer Upper-Class-Familie: Grossmutter Nelly, einst ein Filmstar, die jetzt Resümee zieht und nichts als Vergänglichkeit findet. Ihre Tochter Gladys, ein lebensunfähiges Boomer-Kind voller Groll. Und Adoptivtochter Charonne, die für ihren Platz im Leben kämpft. Sie, von der Mutter und ihren Adoptiveltern aufgegeben und wegen ihrer Hautfarbe diffamiert, bringt frischen Wind in das Dasein aller. Verhandelt werden Themen, die wehtun: Rassismus, der allen das Leben zur Hölle macht; das Alter, das in unserer Gesellschaft einem Schiffbruch gleicht; oder die Familie, nach der sich alle sehnen, obgleich sie die tiefsten Abgründe birgt. Und schliesslich die Frage, wem was vererbt wird oder werden soll. Humor und Abgründe gehen Hand in Hand. Die Situationen, wie auch Bayamack-Tams ausserordentlich präzise und pointierte Sprache stellen das Grauen neben das Verzweifelt-Komische.

«Das Stück «Ich komme» zeigt eine schrecklich dekadente Sippe – und Schauspielerinnen auf der Höhe ihrer Kunst. Darunter eine beeindruckende Heidi Maria Glössner.» (Berner Zeitung)

Ende: ca. 21.30 Uhr, ohne Pause
Einführung: 19.00 Uhr

Koproduktion: Schlachthaus Theater Bern
Spiel: Heidi Maria Glössner, Rahel Johanna Jankowski, Grazia Pergoletti
Nach dem Roman von: Emmanuelle Bayamack-Tam
Deutsche Übersetzung: Christian Ruzicska
Regie: Meret Matter
Ausstattung: Indra Nauck
Rechte: Secession Verlag, Berlin
Lichtkonzept: Demian Jakob
Consultant: Amina Eisner
Produktionsleitung: Roland Amrein

Preise:
Galerie
CHF 54
Parterre 1. Platz
CHF 44
Parterre 2. Platz
CHF 36
Parterre 3. Platz
CHF 30
Freier Verkauf (ab 17.8.) + Abos:
Abo S
Abo P
Abo GAT
Wahlabo

220214_Ich_komme0141©Yoshiko Kusano