Nora Nora Nora

Inspiriert von Henrik Ibsen

Schauspiel

Eine Bühne, drei Frauen, unzählige Facetten einer Fragestellung: Wie geht die moderne Gesellschaft mit der Erkenntnis um, von einer Gleichstellung weit entfernt zu sein?
Der Anfang ist das Ende. Zumindest im Stück «Nora Nora Nora» von Regisseurin Bettina Glaus und Autorin Eva Rottmann. Nora ist weg, gegangen, ausgebrochen aus ihrem sozialen Käfig. Als Mutter und Ehefrau hatte sie genug von einem Leben, das ihr jegliche persönliche Freiheit und das Recht auf Selbstbestimmung nahm.

«Vielleicht bist du die freieste Frau von uns allen. Nora, Nora, Nora. Ich wüsste so gern, was aus dir geworden ist. Die Wiederholung tarnt sich als das Wunderbare. Und wir sitzen auf den Balkonen und klatschen.» Was Henrik Ibsen vor 140 Jahren mit der Frauenfigur Nora verhandelte, wird als Doku-Fiktion von der Theatergruppe Grenzgänger neu gedacht.

Die Grenzgänger Theaterproduktionen befassen sich mit aktuellen, gesellschaftlich relevanten Texten und Neuinterpretation von zeitgenössischen Autoren und bringen diese in einer für Menschen von heute verständlichen Form auf die Bühne.

Ende: ca. 21.00 Uhr, ohne Pause

Koproduktion: Kleintheater Luzern
Tojo Theater Reitschule Bern
Theater im Burgbachkeller Zug
Mit: Vera Bommer, Kathrin Veith, Fabienne Trüssel
Inszenierung: Bettina Glaus
Stücktext: Eva Rottmann
Bühne: Barbara Pfyffer
Umsetzung Bühnenbild: Phil Wagner
Kostüme: Medea Karnowski
Licht: Stefan Jaeggi
Ton: Giancarlo Della Chiesa

Preise:
Einheitspreis:
CHF 36
Ermässigung:
für Mitglieder Chrämerhuus CHF 5.00

Freier Verkauf + Abos:
Abo KL
Abo GAT
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