Die Blechtrommel

Von Günter Grass dramatisiert

Oskar Matzerath, 1924 geboren, verliert schon die Lust am Leben, bevor es überhaupt beginnt. Einzig die ihm von seiner Mutter versprochene Blechtrommel eröffnet ihm eine Überlebensperspektive. An seinem dritten Geburtstag erhält er sie und beschliesst, nicht mehr zu wachsen. In einem monumentalen Monolog verknüpft Oskar Matzerath seine Familiengeschichte mit der Zeitgeschichte und schlüpft dabei in unterschiedlichste Rollen. Er trommelt an gegen die Welt des Scheins, der Lügen und der Verbrechen. Oskar ist Beobachter und zugleich Beteiligter einer Zeit, in der einfache Antworten auf komplexe Fragen immer populärer werden. Eindrücklich schildert er das Aufziehen faschistischen Denkens, wie die Schwelle der Gewalt immer weiter sinkt und schliesslich eines der grössten Verbrechen der Menschheit möglich wird.
Der Autor Günter Grass wurde 1927 in Danzig geboren. Er war einer der wichtigsten deutschsprachigen Gegenwartsautoren, gehörte der berühmten «Gruppe 47» an und wurde 1999 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. 2015 starb Grass, der auch Bildhauer, Maler und Grafiker war, in Lübeck. «Die Blechtrommel» wurde 1979 von Volker Schlöndorff verfilmt und mit dem Oscar ausgezeichnet.

19.00 Uhr Einführung mit Christiane Wagner, Das Theater an der Effingerstrasse Bern

Ende: ca. 21.45 Uhr

Produzent: Das Theater an der Effingerstrasse Bern
eine Übernahme durch das Theater Kanton Zürich
Regie: Markus Keller
Bühne: Markus Keller, Peter Aeschbach

Preise:
Galerie
CHF 46.-
Parterre 1. Platz
CHF 36.-
Parterre 2. Platz
CHF 30.-
Parterre 3. Platz
CHF 26.-

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