Der Vogelhändler

Operette von Carl Zeller

Galaprogramm

In der Rheinpfalz und nicht in Tirol spielt diese so ländlich-österreichisch anmutende Operette: Aus Tirol stammt nur unverkennbar der Titelheld Adam mit seinem berühmten Auftrittslied. Der Adam ist ein reisender Vogelhändler, und sozusagen auf Handelswegen kommt er an den Rhein, wo er auch seine geliebte Christl - die "von der Post"- wohnen hat. Und wo er den Eingeborenen erklären kann, wie "man sich Rosen in Tirol" schenkt. Die Christl sucht nach einer festen Position für ihn, damit sie ihn heiraten kann und er seßhaft wird - und schafft damit die Voraussetzung für ein kniffliges Verwirrspiel, in dem verschuldete Adlige, eine verkleidete Kurfürstin, ein falscher Kurfürst und eine nicht ganz echte Wildsau erhebliche Rollen spielen; und die Protektion, die die Christl dem Adam erfolgreich verschafft, entfernt ihn ungeahnt weit von seiner Braut, bis dem Paar zum Schluß doch das große Glück winkt!

Wenn Carl Zeller, neben Franz von Suppé, Johann Strauss und Karl Millöcker heute als vierter Operettenklassiker der sogenannten "Goldenen Ära" gesehen wird, so hat wohl seine Meisteroperette "Der Vogelhändler" den entscheidenden Anteil an dieser Wertschätzung. Diese 1891 uraufgeführte Operette ist zweifellos Zellers Meisterwerk. Es besticht in der Ausformung des Orchestersatzes und durch Zellers Ensemblekunst.

18.30 Uhr Einführung mit Harald von Arx

Ende: ca. 22.00 Uhr


Produzent: Thalia Theater Wien
Inszenierung: Rudolf Pfister
Musikalische Leitung: Milan Kañàk
Chor: Nordböhmische Oper
Orchester: Usti nad Labem
mit: Solisten des Thalia Theater Wien





Preise:
Galerie
CHF 54.-
Parterre 1. Platz
CHF 44.-
Parterre 2. Platz
CHF 36.-
Parterre 3. Platz
CHF 30.-

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